FCK-Mitglied werden!

>1.Fußballclub Kaiserslautern HSV

3.4.2012

Aus und vorbei! Spätestens nach der Niederlage gegen die schwachen Hanseaten, sollte es auch den letzten Optimisten klar gewesen sein: Der FCK bzw. die, welche unser Trikot spazieren tragen, sind einfach nicht bundesligatauglich. Angefangen von katastrophalen Fehlern in der Abwehr, bis hin zum kaum existenten Mittelfeld und vom so genannten Sturm will ich gar nicht erst anfangen.

Gästeblock Freiburg

Nur was sind die Ursachen, ist unser Verein wirklich so arm und kann sich keine gescheiten Spieler leisten? Bei dem Blick auf Freiburg und Augsburg zeigt sich, dass andere Vereine mit ähnlich geringen Ausgaben gute Spieler bzw. eine kämpfende Truppe geformt haben. Ich glaube niemand hat erwartet, dass unser Verein den siebten Tabellenplatz der Vorsaison nochmal bestätigt, dass das Ziel nur Klassenerhalt lauten konnte war auch klar. Aber wenn sich dann eine "Mannschaft" so präsentiert, müssen zum Saisonende mal ein paar klärende Worte mit den Verantwortlichen ausgetauscht werden.
Die Worte zum Spiel spar ich mir heuten, denn dieser Kick war so schlecht und ist kaum der Rede wert.

Alex, Kerberos

>SC Freiburg - 1.Fußballclub Kaiserslautern

30.3.2012

Wenn Ich ehrlich bin kann ich mich an keinen Sieg mehr in Freiburg erinnern. Das letzte Siegtor in Freiburg soll angeblich ein gewisser Herr Stefan Kuntz geschossen haben, also könnt ihr euch ausmalen wie lange ein Sieg im Dreisamtstadion zurück liegt...
Und ausgerechnet jetzt, in dieser schwierigen Phase der Saison, nach dem Trainerwechsel und bei dieser Tabellenkonstellation haben wir ein ´´Endspiel´´ in Freiburg. Es sah also von vorne rein nicht gut aus für unseren FCK. Und so kam es dann auch...

Gästeblock Freiburg

... aber alles von Anfang an. Wieder einmal fuhren wir mit dem Sonderzug und die Fahrt verging bei sehr niveaulosen ´´Dumm-Gebabbel´´ wie immer wie im Fluge. In Freiburg warteten die ATT-Fahrer dann auf den Sonderzug und ab da ging es dann geschlossen Richtung Stadion. Der wohl schlechteste Gästeblock der Bundesliga mit 2500 rot-weißen Schlachtenbummlern auch gut gefüllt und legte zu Beginn mit Klatsch- und Hüpfeinlagen gut los. Im Gegensatz zu Mannschaft auf dem Platz. Das Spiel ist schnell zusammengefasst. Der FCK mit vielen Umstellungen, wie z. B Derstroff als einzige Spitze, kam überhaupt nicht ins Spiel und geriet durch zwei individuelle Fehler von Rodnei und Sippel schnell in Rückstand. Derstroff agierte im Sturm alleine auf weiter Flur und kam zu den zwei einzigen Torchancen in den gesamten 90 Minuten. Zwei magere Torchancen gegen die schlechteste Abwehr der Liga sprechen Bände.
Auf der Heimreise stellte Alex fröhlicher Weiße dann noch fest, dass ein DJ aus den Bergen kommt und das Haus rockt, was zu großer Belustigung des kompletten Abteils führte.

Sascha, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - FC Schalke

30.3.2012

Nach den beiden Unentschieden gegen Wolfsburg und Stuttgart sollte der heutige Gegner aus Gelsenkirchen den erhofften Befreiungsschlag bringen.
Der FCK legte vor ausverkauftem Haus gut los und konnte durch Rodnei 1:0 in Führung gehen. Unfassbar, war das die Wende? Schalke 05? Der Betze legte nun nochmal eine Schippe drauf, jeder wollte die 3 Punkte. Leider verlor die Mannschaft mit zunehmendem Spielverlauf immer mehr den Faden und die Knappen kamen immer besser ins Spiel.
Doch völlig unerwartet war plötzlich Wagner frei vor dem Tor der Schalker, aber Wagner schoss nicht sondern spielte zu Tiffert ab, der wiederrum verspielte den Ball. Nur kurze Zeit später kam es wie es kommen musste und Holtby schoss den Ball aus gut 20 Metern in den Winkel. Trauer, Wut und Enttäuschung im ganzen Stadion. Mittlerweile hatte selbst die Westkurve resigniert als dann Huntelaar kurz vor der Pause noch zur Schalker Führung einnetzen konnte war selbst der letzte Funken Stimmung verflogen. Wer jetzt noch an einen Sieg glaubte war entweder besoffen oder es war sein erstes FCK Spiel in dieser Saison.

Block Sieben Zwei Kaiserslautern

Die zweite Halbzeit wurde dann einfach hingenommen und spätestens nach dem Treffer von Raul war man mit den Gedanken schon beim FSV Frankfurt, Ingolstadt, Paderborn oder wie sich der andere Dreck auch immer schimpfen mag.
Das 4:1 interessierte dann nur noch die Statistiker. Als die Mannschaft sich dann noch bei den Fans bedanken wollte waren kaum noch Anhänger im Stadion und die wenig verbliebenen waren einfach nur fassungslos.

Alex, Kerberos

>VfB Stuttgart - 1.Fußballclub Kaiserslautern

12.3.2012

Wieder einmal stehen wir nach 90 Minuten mit leeren Händen da, denn ein magerer Zähler bringt uns leider nicht weiter im Kampf um den Klassenerhalt. Was bleibt ist die Hoffnung, da die Mannschaft kämpfte, rackerte und die Null hielt gegen einen zuletzt starken VFB. Doch leider ist die Null hinten nur die halbe Miete, denn der Sturm bzw. die komplette Offensivabteilung sparte am Freitagabend wieder einmal mit Torgefahr.

Gästeblock in Stuttgart

Aber alles von Anfang an. 25. Spieltag, Freitagabend um 20:30 Uhr in Stuttgart. Sonderzugabfahrt um 15:00 Uhr in Kaiserslautern. Dank der beschissen Uhrzeit musste ich meinen halben Arbeitstag leider nochmals um die Hälfte reduzieren (haha!) um rechtzeitig am Treffpunkt zu sein. Der Zug wurde auch recht schnell geentert und bei vielen lustigen Gesprächsrunden vergingen die drei Stunden Zugfahrt auch wieim Fluge. Im Gästeblock angekommen entschieden wir uns, unter Absprache mit dem DC, über das Mundloch zu stellen, um einfach den Raum besser zu nutzen und um das Geschehen auf dem Platz besser verfolgen zu können. Zu Beginn und während der Partie wurde insgesamt dreimal Pyrotechnik gezündet, welche sich wieder mal als stimmungsförderndes Mittel erwies. Und verletzt wurde ganz nebenbei auch niemand! Die Heimkurve zeigte zu Beginn wie gewohnt ihre vielen kleinen Brustringfahnen, sowie viele größere Schwenker. Einfach ein klasse Bild, wenn man auf diese gewachsene Heimkurve blickt! Das Stuttgart zu den ernst zunehmenden Szenen Deutschlands zählt, zeigte sich einmal mehr als sie sich für unseren Stadionnamen mit Hilfe eines Spruchbandes aussprachen, auf dem sie sich außerdem noch für die Erhaltung des alten VFB Wappen pochten! Zwischen unseren Singpausen war die Heimseite stets zu vernehmen, insgesamt also ein guter Heimauftritt.

Pyro von KL in Stuttgart

Das Spiel bestimmten über die kompletten 90 Minuten die Schwaben, die sich aber an der starken Abwehr rund um Simunek die Zähne ausbissen und zu keiner wirklichen Großchance kamen. Die FCK-Offensive war wieder einmal nicht erfolgreich, die nennenswertesten Chancen bzw. Torschüsse setzten Tiffert und Dick kurz vor Abpfiff neben das Gehäuse von Sven Ulreich. Das der FCK kein Tor schoss, brachte der Stimmung im Gästeblock keinen Abbruch, im Gegenteil. Von Minute zu Minute wurde sich immer mehr in Ekstase gesungen und das Ergebnis spielte erstmal keine Rolle. Die Mannschaft wurde mit Applaus für die kämpferische Leistung verabschiedet und der Rückweg Richtung Zug angetreten.

Cannstatter Kurve

Die Rückfahrt wurde, wie immer, bei kühlen Bieren eingeläutet und so erreichte man auch recht schnell Kaiserslautern. Nach einem Mitternachtssnack ging es dann auch endlich Richtung Traumland, in dem dann von der Meisterschaft im nächsten Jahr und von der Euro-Tour im Jahr darauf geträumt wurde! Lautern allez!

Sascha, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - VW

12.3.2012

Eine turbulente Woche liegt hinter unserem FCK. Angefangen beim Debakel in Mainz, der Beleidigung gegenüber Shechter, die Aussprache mit der Mannschaft und dem Rücktritt von Martin Sester, welcher sich dann aber doch nochmal aufraffen konnte und weiter seinen Posten im Aufsichtsrat ausübt.
Also keine goldenen Voraussetzungen um beim enorm wichtigen Heimspiel gegen das schlechteste Auswärtsteam der Liga zu gewinnen. Der Gästeblock blieb wie in den letzten Jahren so gut wie leer. Es wurde sogar gemunkelt, dass mehr Zaunfahnen als Fans anwesend waren... und sowas spielt erste Liga.

Block 7.2 Kaiserslautern

Zurück zu den restlichen 34.000 Zuschauern die sich mit zahlreichen Spruchbändern für einen antirassistischen FCK einsetzten. Neben den genannten Spruchbändern prangerte auch eine große Botschaft vor der Westkurve "Gemeinsam für unsern FCK". Dies wurde durch einige tausend Flyer, die im Vorfeld der Partie verteilt wurden, untermalt. Das wohl passendste Spruchband an diesem Tag lieferte das Pfalz Inferno: "Auf Worte müssen Taten folgen".
Angetrieben von einer anfangs sehr gut aufgelegten Westkurve nahm der Betze den Kampf auf. Es wurden heute zumindest um jeden Zentimeter gekämpft. Leider kamen, aber nicht die erwünschten Torchancen heraus. So sollte es doch einige Zeit dauern bis auf beiden Seiten ernstzunehmende Torschüsse folgen sollten. Stattdessen war das Spiel von viel Unkonzentriertheit und zahlreichen Fehlpässen geprägt. Über den Gästeanhang muss man nicht viele Worte verlieren, da er aufgrund der Masse kein einziges Mal zu vernehmen war.
Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild der Ersten. Die Fehlpassquote auf beiden Seiten extrem hoch und Chancen waren kaum vorhanden. Gegen Spielende hatten beide Mannschaften noch die Chance den Führungstreffer zu erzielen, aber beide Vereine scheiterten jeweils an den Torhütern des anderen.

Spruchband Gemeinsam für unsern FCK

Nach Spielende wurde die Mannschaft größtenteils mit Applaus verabschiedet, ob das der Richtige Weg ist bei so einer Leistung? Klar war dies eine Steigerung im Vergleich zum letzten Spiel, aber unterm Strich war es zu wenig!

Alex, Kerberos

>Gemeinsam für unsern FCK!

02.3.2012

Gemeinsam für unsern FCK!

Kerberos

>Depp - 1.Fußballclub Kaiserslautern

02.3.2012

Nach drei Pleiten in Folge war ein Dreier in Mainz eigentlich mehr als Pflicht. Zudem präsentierte sich die Mannschaft gegen die Fohlen wenigsten kämpferisch und leidenschaftlich, aber auch tollpatschig. Naja, Spiel vergessen und besser machen!
So trafen wir uns mit leisen Hoffnungen in unseren Köpfen zu einer humanen Zeit in Lautern ein um uns auf das Spiel bei kühlen Bieren einzustimmen. Die lästigen Bullenkontrollen am Bahnhof irgendwie umgangen und schon ging es mit dem Sonderzug Richtung Spielort.

Gästeblock Mainz

Gespannt, was die Lutscher heute alles auf die Beine stellen werden um uns Bauern zu zeigen, dass sie die Landeshauptstadt sind, erreichten wir auch recht zügig die ach so schöne Landeshauptstadt. Ab dem Bahnhof ging es dann mit den bereit gestellten Shuttle-Bussen direkt zum Stadion, welches mitten auf dem Acker steht (so viel zum Thema Bauern!) und eher an ein Einkaufszentrum erinnert. Wirklich Charme versprüht diese Rote Büchse also nicht. Beim Bau bzw. beim Planen des Gästesektors ist zudem wohl nur an die Reisefreudigkeit der eigenen Narrenzunft gedacht worden, da dieser viel zu klein ist und zudem zu wenig Platz für Zaunfahnen bietet. Also lautete die Devise: Scheiß drauf, trotzdem das Stadion rocken. Und das gelang mit der Pyroshow zu Beginn auch recht gut. Jedoch wurde unsere Laune durch die zwei frühen Gegentore recht gedrückt. Und spätestens nach dem dritten Treffer der Deppen entschlossen wir uns alle diese Mannschaft heute nicht mehr zu unterstützen, weil sie es einfach nicht verdient hatten. So hingen wir zusammen mit fast allen anderen Gruppen unsere Zaunfahne ab und konzentrierten uns aufs Kopfschütteln. Was die Mannschaft heute zusammen stümperte hatte nichts mit Fußball zu tun und ist nicht einmal 2. Liga reif, so traurig es auch klingen mag. Mit 4:0 war die 11 von Marco Kurz, der während dieser Partie das erste Mal von den Fans in Frage gestellt wurde, noch recht gut bedient. Die Heimkurve machte sich wieder einmal mit äußerst Niveau- und geschmacklosen Spruchbändern auf sich aufmerksam. Anders geht's ja auch nicht!
Schon traurig zu sehen, wie einige 100 Kinder auf dem Tod einer großen deutschen Persönlichkeit herumreiten und dessen Taten misswürdigen.
An dieser Stelle ein Tipp nach Mainz: Anstatt sinnlose Spruchbänder zu malen und Interviews mit euren Lieblings Komikfiguren zuführen, besucht doch lieber mal den Geschichtsunterricht eurer Vorschule. Dort solltet ihr neben wichtigen Ereignissen deutscher Geschichte außerdem noch gewisse gesellschaftliche Werte wie Anstand und Respekt lernen.

Pyro von KL in Mainz

Als passende Antwort auf das Spruchband das über den Tod unseres Idols (Ja liebe Lutscher, er ist unser Idol!) handelte, wurde im Gästeblock erbeutetes Material präsentiert. Darunter eine Subciety MZ Fahne, sowie zwei Schwenker dieser Gruppe, zusätzlich wurden noch einige Schals, Pullis und Mützen der Szene Mainz präsentiert. Kurze Frage an dieser Stelle: Wer regiert hier wen?
Da das Spiel für uns nicht zu ertragen war verbrachte ein Großteil des Gästemobs die zweite Halbzeit nur mit Kopfschütteln. Um den Kindern aus der Landesdeppenstadt nochmals zu zeigen wer das Sagen hat, präsentierte die Sektion Rheinhessen ein Spruchband mit dem Inhalt: '' 10 Mann gegen eure ganze Stadt''. Darüber wurden die angesprochenen Materialen gehängt, leider ging die Wirkung etwas unter, da der Großteil schon am Boden außerhalb des Gästeblocks lag oder den Flammen zum Opfer fiel.
Nach dem Spiel ging es dann mit den Bussen zurück zum Bahnhof. Während der Fahrt zum Bahnhof zeigten sich noch mal einige Mainzer, die aber genauso schnell wieder weg waren wie sie gekommen waren. Nach der Ankunft in KL zog es uns noch mal in Richtung Betzenberg um die Mannschaft zur Rede zu stellen. Diese war bis auf Tiffert und Abel aber schon abgereist, so wurde eine Aussprache auf den Sonntag verlegt.

Sascha, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - Gladbach

26.2.2012

Also sollte es nun gegen die Fohlen aus Gladbach gehen. Nach den schwachen Resultaten in den vergangen Spielen, bei den meisten wohl eher ein unrealistisches Wunschdenken nach einem Sieg bzw. Punktgewinn. So konnte man das letzte Mal, am 10.Spieltag gegen Freiburg einen "Dreier" auf dem "Betze" behalten! Und dann kam auch noch das spielstarke Überraschungsteam der Liga in die Pfalz. Das konnte ja Heiter werden!

Westkurve gegen Gladbach

Rund 46.000 Zuschauer fanden bei relativ angenehmen Temperaturen (bedenkt man die letzten Heim-Auswärtsspiele) den Weg in Fritz-Walter-Stadion. Auf Gästeseite war ein ansehnlicher Haufen von knapp 8.000 Borussen zu erstaunen. Auf Seite der Westkurve gab es eine kleine Choreographie zum 80.Geburtstags des "Windhundes" Horst Eckel zu sehen .Klein, aber ansehnlich und sicherlich dem 54-Weltmeister würdig. Die Kurve legte gut auf, leider geschah dies, was keiner hoffte, nach bereits 9 Minuten lagen unsere Teufel durch Gladbachs Herrmann mit 0:1 zurück. Nachdem Arango, in der 14 Spielminute, durch ein schönes Tor das 0:2 erzielte, kippte die Stimmung leicht. Generell gesehen, war die Stimmung jedoch gut und unterstützend! Bemerkenswert in meinen Augen ,dass die Mannschaft trotz schnellem Rückstand weiter kämpfte und nicht aufsteckte! Nach der Pause reagierte Trainer Kurz und brachte mit Sukuta-Pasu und Jugendspieler Julian Derstroff, welcher zu gefallen wusste, zwei Offensivspieler.

Block 7.2 Kaiserslautern

Das sollte sich auch nach 60 Minuten auszahlen, Leon Jessen(!) gelang mit einem Traumtor aus gut 30 Meter den Anschlusstreffer. Die Kurve bebte nun und peitschte die Mannschaft frenetisch nach vorne. Leider blieb der ersehnte Ausgleich aus, und wir standen wieder mit leeren Händen dar. Einen Vorwurf kann man der Mannschaft aber sicher nicht machen, Kampf, Leidenschaft und Einsatz waren vorhanden, was sicher Hoffnung auf die kommenden Spiele macht. Jetzt gilt es aber erstmals den Sprücheklopfern aus Mainz zu zeigen, wer die Nummer 1 in Rheinland-Pfalz ist, bleibt, und auch immer sein wird. Merda FSV!

Bach, Gastautor

>Bayern Schweine - 1.Fußballclub Kaiserslautern

13.2.2012

Samstagmorgen. Der Wecker klingelt. Halt`s Maul ! Na gut, du stehst auf, schmierst dir dein Brot, packst dein Bier ein und fährst Richtung Treffpunkt. Ein ganz normaler Samstag eben. Diesmal ging es in die bayrische Landeshauptstadt zum FC Bayern. Wirklich Hoffnung auf einen Dreier hatte keiner von uns. Ich glaube sogar nicht einmal die Elf auf dem Platz.

Gästeblock in München

Gereist wurde wieder einmal mehr mit dem Sonderzug 1312! Die Hinfahrt gestaltete sich recht ereignislos, bis auf die sehr lustigen Flirtversuche eines unserer Mitglieder. Titten raus, Sommer!! In München angekommen verabschiedeten wir noch einen unsrer Sv`ler und machten uns dann zu zweit abseits des Gästemobs Richtung Arroganz Arena. Im Stadion angekommen erreichte uns dann eine unerfreuliche Nachricht, welche einen Teil unsrer Gruppe dazu veranlasste das Spiel vor dem Stadion zu verbringen, während die restlichen Mitglieder im Block blieben.
Zum Spiel kann und möchte ich eigentlich nicht viel sagen. Wir haben in der ersten Hälfte zwei Buden kassiert, die Mannschaft muss laut hören sagen erschreckend schwach gespielt haben und hat somit verdient verloren. Naja, war ja auch nicht anders zu erwarten.

Pyro im Gästeblock, München

Was aber wirklich sehr erschreckend war, ist die Tatsache, dass sich das Schlauchboot Mitte der zweiten Hälfte sehr rasch leerte, also den Eindruck hatten wir, die draußen warteten. Am Bahnhof trafen wir dann wieder den Rest der Truppe, einer hatte sogar noch ein kleines Techtelmechtel mit einem Briefkasten. Sachen gibt's! Auf der Rückfahrt stellte das Drinking Team dann wieder einmal fest, das schon wieder zu wenig Bier und zu wenig Schnaps an Bord waren. Die wohl schlimmste Nachricht des kompletten Tages.
Nun gilt es, endlich einmal das Ruder rumzureißen und einen verdammten Dreier ein zufahren. Fangen wir am besten am Samstag damit an und fegen die Fohlen vom Heiligen Berg!

Sascha, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - FC Köln

7.2.2012

Erschreckend, schwach, lustlos. Was anderes fällt mir nicht dazu ein, wie ich den Bericht hätte beginnen sollen. Selbst gegen den Punktelieferant aus Köln konnte man zuhause nicht gewinnen. Wenn nicht gegen die Kölner, gegen die man in der Bundesliga seit gut 20 Jahren nicht mehr verloren hatte, gegen wen denn dann?
Zur Partie im heimischen Fritz Walter - Stadion, fanden sich bei zweistelligen Minusgrad 38.043 Zuschauer ein, welche eine anfangs gut aufgelegte Westkurve zu hören bekamen. Die Gegenseite bot zu Spielbeginn neben ein paar großen Fahnen auch eine Pyroeinlage mit zahlreichen Bengalen. Nice!

Gästeblock in Augsburg

Marco Kurz änderte die Startformation im Vergleich zum Augsburgspiel gleich auf 4 Positionen. So befanden sich Yahia, Borysiuk, Jörgensen sowie Shechter in der Startformation. Die Änderungen zeigten zumindest die ersten 10 Minuten ihre Wirkung. Der FCK konnte die Kölner früh in die eigentliche Hälfte zurückdrängen und ein paar Warnschusse abgeben. Das war es dann eigentlich auch schon, ab da war der FC Köln am Drücker und kam zu immer besseren Chancen, jedoch ohne Torerfolg. Kurz vor Ende der ersten Hälfte konnte Rensing nochmal gegen Shechter gerade so klären, ehe dann kurz Zeit später Ariel Borysiuk nach Gelb-Rot vom Platz flog.
Zur zweiten Halbzeit gab es eine zweite Pyroeinlage im Gästeblock, diesmal im Bereich der Coloniacs.
Die Mannschaft von Trainer Solbakken konnte sich weitere Großchancen erarbeiten, bis es in der 72. Minute soweit war und der FC durch Clemens zum 0:1 einnetzen konnte. Ab jetzt war auch der letzten Funken Hoffnung in der Westkurve verflogen. Selbst die Optimisten erkannten, dass hier und heute nichts mehr zu holen war. Wo waren denn die Spieler, die nach einem Gegentor mal noch eine Schippe drauflegten und den Rest der Mannschaft mitzogen?

Gästeblock in Augsburg

Somit steht der FCK nach dem 20. Spieltag mit 18 Punkten auf dem Relegationsplatz. Zugegeben es ist noch nichts verloren, aber gegen wen soll man mit solch einer Leistung noch gewinnen. Zumal man am nächsten Spieltag bei den Bayern im Schlauchboot spielt.

Alex, Kerberos

>FC Augsburg - 1.Fußballclub Kaiserslautern

31.1.2012

Der erste Auswärtstrip der Rückrunde sollte uns nach Bayern führen, genauer gesagt nach Augsburg. Naja, es soll ja bekanntlich interessantere Reiseziele in der ersten Liga geben. Nach langem hin und her entschieden wir uns mit dem Auto und nicht per ATT in den wohl freisten Staat der Republik zu fahren.

Gästeblock in Augsburg

Nach kurzer Fahrt erreichten wir dann auch die Grenze des Freistaats Bayern und nur wenige Minuten später kamen wir dann auch in Augsburg an. Am Stadion angekommen, welches am Arsch der Welt liegt, machten wir uns auf den Weg Richtung Gästeblock und betraten diesen auch zeitlich. Da eines unser Mitglieder seit der Rückrunde wieder ins Stadion darf und sein erstes Auswärtsspiel seit langem wieder mit uns zusammen im Block sehen darf, heißt es auch hier, willkommen Zuhause Didi! Der Gästeblock füllte sich von Minute zu Minute immer mehr und letztlich dürften es 3500 Lautrer gewesen sein die unseren geliebten FCK in der Ferne unterstützten. Die Stimmung zu Beginn recht laut und gut, hoffte doch jeder insgeheim drei Punkte aus Augsburg entführen zu können. Doch, wie so oft, wurden unsere leisen Hoffnungen recht schnell begraben. Nach einem Freistoß von de Jong lag der FCK bereits nach 5. Minuten mit 1:0 hinten. Verdammt! Wieder kein Dreier im Abstiegskampf gegen einen unmittelbaren Konkurrenten?
Es dauerte einige Minuten bis sich die Elf auf dem Rasen wieder gesammelt hatte und die Druckphase der Augsburger überstand. Zum Glück haben die Augsburger Offensivkräfte unsere Stürmer als Vorbilder, sonst wäre das Spiel bereits nach 20 Minuten entschieden gewesen. Aber wie lautet eine bekannte Fußballweisheit? Richtig, wer vorne die Dinger nicht rein macht, wird hinten bestraft. Und bestraft wurden die Augsburger dann auch, und zwar gleich zweimal von Topstürmer Florian Dick (Achtung Ironie!), der zweimal goldrichtig stand und aus kurzer Distanz einnetzen konnte. Einmal in der 25. Spielminute per Kopf und einmal in der 48. Spielminute mit dem Fuß. Nach einigen guten Chancen der Roten Teufel, einmal Sahan und einmal Bugera, riss der FCA wieder das Ruder an sich und kam zu besten Möglichkeiten, die aber kläglich vergeben wurden. Angewidert von der katastrophalen Chancenverwertung wechselte der FCA-Coach Mölders aus und brachte für ihn Stephan Hain, der nur 20 Sekunden nach seiner Einwechslung den 2:2 Endstand erzielte.
Eigentlich müssten wir mit dem 2:2 zufrieden sein und dürften uns nicht beschweren wenn das Spiel verloren gegangen wäre, aber da der liebe Herr Schiedsrichter einen schlechten Tag erwischt hatte ( Wieso eigentlich immer bei uns?!) und einen glasklaren Strafstoß verweigerte, war der Frust bei den Fans zurecht angebracht.

Gästeblock in Augsburg

Nach dem Spiel machten wir uns auch zeitlich auf die Heimreise. Diese verging auch wie im Flug und gestaltete sich auch ereignislos, bis auf die Tatsache das M M auch einmal in seinem Leben Recht haben sollte. Herzlichen Glückwunsch !

Sascha, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - SV Werder Bremen

24.1.2012

Einen Monat nach der Pokal Niederlagen gegen die Berliner, sollte es heute zum Rückrundenauftakt, gegen die Bremer gehen. Gut 40.000 Zuschauer, darunter etwa 1500 Werderaner durften heute eine Choreo von uns im Block 7.2 bestaunen. Zum Anpfiff stieg ein großer, mutierter Betzi empor. Im Block wurden dazu noch zahlreiche rot-silberne Fahnen verteilt. Das passende Spruchband gab es natürlich auch noch dazu: "Noch 17 Spiele! Nichts ist verloren, Rote Teufel sind zum Kämpfen geboren!"

choreo in 7.2, K08

Im Gästeblock gab es noch einige Bengalos und ein bisschen Rauch zu sehen.
Getreu dem Spruchband begann der FCK kämpferisch recht stark. Keinem Zweikampf wurde aus dem Weg gegangen und so schaffte es die Mannschaft die Fans auf ihre Seite zu ziehen. Die beiden Stürmer Kouemaha und neu Lautrer Swierczok prüften zu Beginn einige Male Wiese. Ehe sich dann die Norddeutschen aus den Fängen des Betzenbergs befreien konnten.
Noch 17 Spiele! Nichts ist verloren, Rote Teufel sind zum Kämpfen geboren

Rosenberg köpfte nach Ekici Flanke den Ball an den Pfosten. Durchatmen, jedoch war die Situation noch nicht bereinigt, denn Rosenberg bekam noch eine zweite Chance aus aussichtsreicher Position, beim Klärungsversuch traf Kouemaha den Bremer Prödl mitten im Gesicht. Prödl wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert und durch Silvestre ersetzt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten unsere beiden Stürmer noch jeweils eine Chance die mal wieder zu keinem Torerfolg führten. Als dann Tim Wiese Dick's Schuss noch an den Pfosten ablenkte war der Traum vom 1:0 vor der Pause auch schon wieder zerplatzt.
Wilkommen zuhause, Didi!

Zu Beginn der Halbzeit gab es noch ein Spruchband von uns in dem wir einen unserer SV'ler zurück im Stadion begrüßten. Willkommen zuhause! Auf dem Spielfeld bot sich ein ähnliches Bild wie die 45 Minuten zuvor. Die Mannschaft von Marco kurz konnte mit Kampf und Leidenschaft überzeugen, packte es jedoch wie so oft nicht den Ball hinter die Linie zu befördern. Scheiße, irgendwann muss doch der Knoten mal platzen!? Am besten gegen Augsburg, weil allzu lange sollte sich unsere Mannschaft nicht mehr Zeit lassen.

Alex, Kerberos

>Hertha - 1.Fußballclub Kaiserslautern

24.12.2011

Mittwoch, 19 Uhr, Europapokal? Naja, nicht ganz, der FCK musste heute im Pokal zur Hertha nach Berlin. Deswegen hieß es für die meisten den Weihnachtsurlaub vorzuverlegen und sich frühzeitig am Mittwochmorgen am Treffpunkt ein zu finden.
Die Anreise verlief recht ruhig und so traf man sich noch vor Berlin mit den anderen Szene Bussen um gemeinsam die Reise zum Olympiastadion anzutreten. Ganz neu war auch, dass das Stadion bei unserer Ankunft noch nicht geöffnet hatte und so musste man die Zeit mit warten rumschlagen bis es dann endlich hinein ging. Vor dem Blockeingang war das mittlerweile schon übliche nochmalige Kontrollieren durch den Ordnungsdienst angesagt. Zum Kotzen!

gästeblock in berlin

Im Block angekommen wurden auch sofort die Banner aufgehängt und die Fahnen gehisst. Trotz der schlechten Hinrunde wollte man sich nochmal lautstark und erfolgreich aus dem Jahr 2011 verabschieden. Der Gästeblock war zu Beginn der Partie gut gefüllt und konnte mit 2500 Lautrer überzeugen. Auf der Gegenseite gab es eine kleine Choreo für die Stadionverbotler. Sektion Stadionverbot niemals aufgeben! Aber jetzt mal zurück zu dem Geschehen auf dem Platz. Beide Mannschaften starteten verhalten in die Partie, ein leichtes Abtasten. Der erhoffte Pokalfight blieb vorerst aus. Der FCK konnte sich mit zunehmender Spielzeit ein leichteres Chancenplus erspielen, konnte dies aber wie so oft nicht nutzen und dann kam es wie es immer kommen musste. Kurz vor der Halbzeit netzte dann Ramos zum 1:0 für die Berliner an. Die bis dahin gute Stimmung auf der Heimseite konnte nochmal gesteigert werden. In der Halbzeit rätselte man noch, ob der Betze sich nochmal aufrafft und weiter machte oder ob man jetzt den kompletten Faden verloren hätte.
Zum Glück nahmen sich die Spieler ein Beispiel an uns Fans und starteten gestärkt in die zweite Hälfte und konnte durch Shechter kurz nach der Pause ausgleichen. Der Gästeblock drehte nun völlig am Rad und feierte ein seltenes Glücksgefühl in den letzten Monaten. Die Freude sollte jedoch nicht sehr lange halten, denn wenige Zeit später spielte Kirch den Herthanern der Ball mit einem katastrophalen Querpass in die Beine, als dann noch Amedick linksliegen gelassen wurde und Trapp den Ball auch hätte halten können war der Traum vom Viertelfinale in weite Ferne gerückt. Kurz vor Schluss vergab noch Kouemaha eine tausendprozentige, aber anstatt dass er den Ball kurz vom Torwart ins Eck schiebt, fliegt der Ball übers Tor. Unfassbar. Wenig später sollte Kraft noch einen Schuss von Shechter abwehren können. Das 3:1 in der 90. Minute setzte dem ganzen noch die Krone auf.

choreo der harlekins

Enttäuscht verließ man das Stadion und trat die Heimreise an ehe man früh morgens endlich wieder zuhause war bzw. auf der Arbeit.
Bleibt zu hoffen, dass sich der FCK noch verstärkt in der Winterpause, weil sonst es in der Liga schlecht aussieht. Es wäre ja nicht das erst mal, dass man nach zahlreichen Unentschieden absteigt.

Alex, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - Hannover 96

22.12.2011

Im letzten Heimspiel der Hinrunde war am heutigen Tag Hannover 96 zu Gast auf dem Betzenberg. Nachdem fast alle Konkurrenten im Abstiegskampf Punkte ergattern konnten, musste für unseren FCK auch wiedermal ein Dreier her. Jedoch wurden wir alle wieder enttäuscht und wir müssen uns zum mittlerweile siebten Mal mit einem Unentschieden zufrieden geben. Ein Unentschieden gegen Hannover ist zugegebener Maßen kein schlechtes Resultat, aber wie so oft war auch gegen die Niedersachsen mehr als nur ein Zähler drin.

block 7.2

Die Mannschaft auf dem Platz begann stark, kämpfte und erarbeitete sich erste Chancen. Dies war auch auf den Rängen zu spüren, die Westkurve legt gut los, brachiale Anfeuerungen, Pfiffe bei jedem Hannoveraner Ballkontakt. Doch plötzlich lag man 1:0 hinten. Schon wieder ! Einen eklatanten Fehler von Matze Abel wurde eiskalt von Abdellaoue genutzt und schon wackelte wieder das Netz unsrer Mannschaft. Was dann in der ersten Halbzeit folgte war keineswegs Erstligareif. Sinnloses herum schieben des runden Spielgerätes, von links nach rechts, ohne auch nur Ansatzweiße Hannover in Gefahr zu bringen. Als dann noch Kouemaha völlig freistehend aus sieben Meter neben das Tor schoss, war die Geduld der meisten Fans am Ende und erste Pfiffe in Richtung der Mannen in Rot waren die Folge. Zur zweiten Hälfte kamen Shechter und Nemec in die Partie und brachten endlich wieder neuen Schwung in Offensive. Nemec war es auch der nach einem Pass von Sahan das 1:1 erzielte.

westkurve gegen hannover

Nach dem 1:1 wollte die Mannschaft auch die drei Punkte zu Hause behalten und dementsprechend drückten sie auch auf das Tor von Zieler. Doch wie so oft scheiterten unsre Jungs viel zu oft an sich selbst und vergaben beste Möglichkeiten. Fortounis und Bugera haben seit heute einen Platz in der Hall of Fame für Chancentode sicher, wie unsere alt bekannten Stürmer Daham oder Runström. Kurz vor Abpfiff ließ sich Shechter dann noch provozieren und flog mit Rot vom Platz. Wenige Augenblicke später war das Spiel dann auch beendet und wiedermal waren WIR die bessere Mannschaft und haben trotzdem nicht gewonnen.
Bleibt zu hoffen dass wir am Mittwoch wenigstens Hertha im Pokal weghauen und damit mit etwas mehr Selbstvertrauen in die Winterpause gehen können.

Sascha, Kerberos

>BVB - 1.Fußballclub Kaiserslautern

22.12.2011

Die heutige Auswärtspartie unseres 1. FCK führte uns in den Ruhrpott zum amtierenden Deutschen Meister. Die Anreise am Sonntagmorgen verlief relativ ereignislos und so konnte man ohne Stau die Parkplätze des Stadions erreichen. Nach kurzem Fußmarsch stieß man auch schon auf den Zugfahrermob mit dem man auch gleich das Stadion betrat.

5 jahres choreo, frenetic youth

Nach kurzer Diskussion entschied man sich seinen Standort nach ganz unten zu verlagern um die Zaunfahne besser aufhängen zu können. Währenddessen versuchten die Dortmunder ein Transparent zum Boykott des Auswärtsspiels in Hamburg aufzuhängen, dies stellte sich aber als nicht so einfach heraus und so machte der Wind den BVB Anhängern ein Strich durch die Rechnung. Zu Spielbeginn gab es eine Choreo der Frenetic Youth zu ihrem 5 Jährigem bestehen. Diese zeigte zuerst ein riesen Folie mit FCK Logo, welches mit roten, weißen und bordeaux farbenen Schwenkern seitlich hervorgehoben wurde. Im Ober- und Unterrang gab es noch die passenden Zeilen dazu: "Wir folgen dir auf jedem Weg, ganz egal wohin es geht...". Im zweiten Teil wurde das FCK Logo durch das Gruppen Logo ersetzt und der neue Spruch lautete: "Auch nach unserm fünften Jahr sind wir immer für dich da!" Zu Bemängeln gab es lediglich, dass die Anzahl der Bordeauxschwenker hätte erhöht werden können und dass das FCK leicht schräg hochgezogen wurden, aber alles in allem ist das ein Jammern auf hohem Niveau. Weiter so Jungs, auf die nächsten 5 Jahre! Der FCK begann von Beginn an eher kontrolliert, man wollte dem BVB keinesfalls ins offene Messer laufen. Nach 11 Minuten sollte Dick zum ersten Mal Roman Weidenfeller, per Freistoß, prüfen. Dies meisterte des Ex-Lautrer jedoch souverän und lenkte den Ball übers Tor. Doch nur wenig später hatte der BVB eine Großchance durch Lewandowski, der zum Glück nur das Aluminium traf. In der 30 Minute sollte es dann leider doch soweit sein und der BVB traf durch Kagawa zur 1:0 Führung. Riesen Jubel auf der Südtribüne, die bis dahin eine durchschnittliche Leistung ablieferte. Kurz vor der Halbzeitpause rettete Sahan noch einmal auf der Linie. Puh! Durchatmen!

Gästeblock in Dortmund

Der FCK Anhang legte im Vergleich zum letzten Jahr einen schwachen Auftritt hin, dies lag wohl am kaputtenem Megafon und den eisigen Temperaturen. Jedoch bestand noch die Hoffnung das Spiel in der zweiten Halbzeit wieder Spannend zu machen. Und weil sich niemand den Sonntag von so ein paar Borussen versauen lassen wollte, legte man auch lautstark los. So gelang dann auch der FCK nach einer Stunde durch Olcay Sahan der Ausgleich. Das Tor war wohl eins für die Kategorie Tor des Monats. Kurze Zeit später kam auch Götze unter Standing Ovation auf den Platz. Der nun neu formierte BVB wurde stärker und es dauerte nicht lang bis mal wieder das Aluminium rappelte im Kasten von Trapp. Jener Trapp klärte auch in den folgenden Minuten ganz stark gegen Lewandowski. Aber da auch Weidenfeller Gerrys Flugschule erfolgreich absolviert hat konnte er Shechters Kopfball gerade noch so von der Linie kratzen. Scheiße! Kurz vor Ende der Partie sollte im Gästeblock noch einmal die Luft ausgehen, Götze traf per Fernschuss nur die Latte.
Die Heimreise verlief bis auf einen 90 minütigen Aufenthalt auf dem Parkplatz so wie die Anreise. Jetzt muss ein Sieg gegen Hannover folgen um die Hinrunde wenigstens mit 18 Punkten abschließen zu können.

Alex, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - Hertha

5.12.2011

Nach dem mehr als enttäuschendem Auftritt gegen Nürnberg war Besserung gegen die Hertha aus Berlin angesagt, auf dem Platz sowie auf den Rängen. Wirklich viel schlechter als in Nürnberg könnte das Spiel gegen Hertha eigentlich gar nicht laufen.

westkurve gegen Berlin

Und die Mannschaft ließ Taten sprechen, Kampf, Wille, Spielkombinationen, sowie wie sie in dieser Saison schon des Öfteren zusehen waren. Leider, ja leider, hat der FCK in dieser Saison eine ganz große Schwäche - der Abschluss. Bezeichnend hierfür, dass das einzige Tor des FCK ausgerechnet einem Berliner Abwehrspieler gelang. In der 6. Spielminute flankte Kapitän Christian Tiffert in Richtung Kouemaha, doch der überließ die Flanke dem Berliner Roman Hubnik der per Flugkopfball mustergültig die 1:0 Führung für unseren FCK erzielte. Das was Hubnik fertig brachte, nämlich das Runde ins Eckige zu befördern, gelang keinem unserer Spieler trotz bester Möglichkeiten. Nach einem Ballverlust am gegnerischen Strafraum war die 1:0 Führung auch schon wieder vorbei. Konter der Herthaner, Flanke von Lell auf Raffael und der schoss an Trapp vorbei ins Netz. Letzterem können wir verdanken das Hertha nicht noch mehr Tore erzielen konnte, Trapp parierte gleich zwei Bälle Weltklasse und hielt so das 1:1 fest. Die Stimmung bis dato nicht wirklich gut aber auch nicht wirklich schlecht, richtig laut wurde es aber nur bei Angriffen und nach der Führung der Mannen in rot. Der Berliner Anhang war ständig in Bewegung und fackelte nach dem 1:1 mehrere Bengalen und Blinker ab, sah sehr gut aus und wusste zu überzeugen! Ach und liebe Polizei und DFB, wiedermal wurde durch verantwortungsvollen Umgang mit Pyrotechnik niemand verletzt. Also, legalisiert es!

Gästeblock Pyro Hertha

Nach der kurzen Drangphase rissen unsere Mannen wieder das Ruder rum und nahmen das Spiel in die Hand. Leider wurden, nicht zum ersten Mal in dieser Saison, beste Möglichkeiten viel zu leichtfertig vergeben. Tiffert setzte einen Flugkopfball neben den Kasten, Kirch hat das völlig freie Tor wohl doppelt gesehen und schob auch dran vorbei und Dick war zu überrascht und vergab auch kläglich. In der zweiten Hälfte machten die Lautrer dann da weiter wo sie aufgehört hatten - Chancen vergeben. Bugera fackelte einen tollen Schuss ab, der wie so oft das Tor nur knapp verfehlte. Nach einem Freistoß schoss dann noch Fortounis zu überhastet weit über das Gehäuse von Thomas Kraft. In der Schlussphase konnte der FCK keine wirkliche Torgefahr mehr entwickeln und somit endete das Spiel leider nur 1:1, da war mehr drin!
Bleibt zu hoffen dass sich jeder einzelne Spieler selbst an die eigene Nase fasst und unsere Stürmer endlich mal das tun, wofür sie bezahlt werden, nämlich Tore schießen!

Sascha, Kerberos

>Nürnberg - 1.Fußballclub Kaiserslautern

1.12.2011

Dank der FCK-Fanbetreuung wurde zum 14. Spieltag wiedermal ein Sonderzug organisiert und so konnte man für nur 10 Euro mit dem FCK nach Nürnberg reisen. Merci! Die Zugreise verging wie im Flug bei netten Unterhaltungen, kühlem Bier und einer Überraschungsbrotbox für unsere Stadionverbotler. Ihr bei uns, wir bei euch, gegen Stadionverbote!

choreo der fy gegen nürnberg

Zu Beginn des Spiels zeigte die Frenetic Youth eine ansehnliche Choreo zum Thema "eingetragener Verein". Nichts außergewöhnliches, sah aber in der Umsetzung sehr gut aus! Nach der 2:0 Heimpleite waren die Hoffnungen bei jedem groß, gegen einen Mitstreiter um den Klassenerhalt, wichtige 3 Punkte mitnehmen zu können, um die Verfolger auf Abstand halten zu können. Jedoch wurden diese Hoffnungen sehr schnell begraben. Marco Kurz schickte von Beginn an 2 Stürmer aufs Feld, um die Offensivkraft zu verbessern, aber Shechter konnte sich ebenso wenig in Szene setzen wie sein Sturmpartner Kouemaha. Außerdem gab Nachwuchsspieler Willi Orban sein Bundesligadebüt. Leider waren es aber die alten, erfahrenen Spieler die die Fehler machten. Bugera war nicht in der Lage einen Pass aus drei Metern zum Mann zu bringen, Kirch kam in der Mitte zu spät und dadurch konnte Timothy Chandler, vorbei am zu passiv stehenden Amedick und chancenlosen Trapp zum 1:0 einschieben. Es wäre noch genug Zeit gewesen diese Fehler wieder auszubügeln, aber die Elf hätte heute noch Stunden weiterspielen können ohne auch nur ansatzweiße Torgefahr zu entwickeln. Die Stimmung im Gästeblock war nicht schlecht, aber wirklich Bäume ausgerissen haben wir auch nicht. Positiv in Erinnerung bleibt die gemeinsame Spruchbandaktion mit der Nürnberger Heimkurve. Außerdem wurde dem kürzlich verunglücktem André gute Besserung gewünscht, auch von hier nochmal Alles Gute!

Gästeblock

In der zweiten Halbzeit das gewohnte Bild, auf dem Rasen Not gegen Elend und auf den Rängen war auch schon mal mehr los. Nach 90 Minuten hatte Schiedsrichter Tobias Welz ein nachsehen und erlöste die knapp 37.000 Zuschauer mit dem Schlusspfiff. Nach dem Spiel ging es dann wieder an den Fürther Bahnhof um von dort aus mit dem Sonderzug 1312 gen Kaiserslautern zu rollen. Auf der Rückfahrt wurde das ein oder andere Bierchen mehr getrunken um diese Niederlage besser verkraften zu können! Bleibt zu hoffen, dass beim Spiel gegen die Hertha endlich mal wieder Tore geschossen werden - und zwar durch uns!

Sascha, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - Pillendreher

1.12.2011

Nach drei Auswärtsspielen in Folge sollte heute, seit langer Zeit, mal wieder ein Heimspiel folgen. Unter den 42.000 Zuschauern fanden sich auch rund 1000 Fans der Pillendreher im Fritz Walter - Stadion ein. Die Jungs rund um die Ultras des SV Bayer streckten zu Beginn des Spiels einige Bengalen in Richtung des Abendhimmels.

durchhalten rafa - noch 226 tage!

In der Westkurve gab es aus Fleece gefertigte T-Shirts, welche jeweils mit einem Buchstaben versehen waren. Diese bildeten dann den Spruch: "Eine Kurve - Ein Verein - Gemeinsam gegen Hoffenheim." Des Weiteren gab es zahlreiche Spruchbänder unter anderem auch von unserer Gruppe. Durchhalten Rafa! Noch 226 Tage! Leider muss man sich diesmal zugestehen, dass die Ausführung nicht so besonders war. Marco Kurz änderte die Startformation aufeine Position. Der verletzte de Wit musste Petsos weichen. Der nun seit 5 Spielen ungeschlagene FCK begann sehr couragiert und engagiert. Es war sogar ein leichtes Übergewicht gegen den Tabellen achten der Bundesliga zu erkennen. Jedoch konnte man mal wieder seine wenigen Chancen nicht nutzen.

block 7.2 kaiserslautern

Nach der Pause traf der ehemalige Lautrer Michael Ballack zum Führungstor der Bayer Elf, begünstigt durch einen Fehler von Trapp.
Die weitere Zeit plätscherte das Spiel so vor sich hin. Die Stimmung, wenn man es noch so bezeichnen kann, war kaum bis gar nicht mehr vorhanden. Man passt sich der Mannschaft an, kein aufbäumen, wenig Kampf und noch weniger Leidenschaft. So kam es wie es kommen musste und Ex-Lautrer Sam netzte in der 70. Minute zum 2:0 für die Pillendreher ein. Schöne Scheiße! Jetzt gilt es am Samstag in Nürnberg zu punkten, geschlossen als Anhängerschaft des FCK aufzutreten und die Mannschaft nach vorne zu schreien! Alle gemeinsam!

Alex, Kerberos

>18,99 € - 1.Fußballclub Kaiserslautern

12.11.2011

Heute war mal wieder so ein Tag, wo ich mich fragte:"warum tue ich mir den Scheiß Woche für Woche an?!", denn die heutige Reise sollte uns zum Dorfklub aus Sinsheim führen oder besser gesagt zum "Hoppy" eines Millionärs.
Die Anfahrt zum unnötigsten Wirtschaftsunternehmen, neben RB Leipzig, verging bei gerade mal 90 minütiger Fahrt recht flott. Am Dorfbahnhof angekommen, wurde man noch von einem Fernsehteam in Empfang genommen, welche sich wohl einen Oberkörperfreien, vollgesoffenen und komplett tätowierten Assimob erhofft hatte. Leider musste man das Fernsehteam enttäuschen und so setzte man seine Reise Richtung Kommerztempel fort. Angekommen, wurde man erst einmal bei den Eingangskontrollen äußerst genau gefilzt, ein Wunders das einem nicht noch die Eier gegrault wurden. Im Inneren herrschte Dank kompletten Materialverbot vorerst gähnende Leere. Die Zeit bis zum Anpfiff verschlug man sich damit rum, dass man zur Melodie vom extrem lauten Stadionradio dem Gönner der Kunden einige Liedchen widmete.

Gegen Materialverbote

Trotz des Materialverbots flogen zahlreiche Papierschnipsel zu Beginn durch den Block. Des Weiteren erblickten einige T-Shirts mit der Aufschrift "Gegen Materialverbote" das Licht der Welt. Achja, auf dem Rasen gab es natürlich auch noch was zusehen. Die erste gute Chance der Partie hatte Salihovic, dessen Freistoß nur knapp am Lattenkreuz vorbei ging. Diese sollte, aber nicht drüber hinweg täuschen das der FCK die deutlich bessere und aktivere Mannschaft war. Nach einer halben Stunde hatte Tiffert eine Großchance, jedoch konnte er den Ball nicht im Kasten unterbringen. Weniger Minuten später war es dann soweit, nach hin und her im Strafraum, traf Ibisevic zum 1:0 für die Kunden. Vor der Pause sollte noch ein Fernschuss von Fortounis nur wenige Zentimeter am Kasten vorbei fliegen. Auf der anderen Seite konnte Kevin Trapp gerade noch so einen Freistoß entschärfen.
Zur Halbzeit waren die Rollen klar verteilt, auf dem Platz wie auf den Rängen. Die Fans der "klorreichen 1899" sorgten mit ihren "Kaiserslautern Hurensöhne" Gesang nur für Gelächter. Die Kunden des Sinsheimer Traditionsverein könnten sich ja mit den Mainzern zusammen tun, der Tuchel heult ja genauso viel wie der Hopp.
Nach der kurzen Verschnaufpause machte der FCK da weiter, wo er vor der Pause aufgehört hatte. Es war alles geboten Kampf, Einsatz, Leidenschaft und fußballerische Raffinesse. Doch noch stand es 1:0. Kurz erkannte das Problem und brachte mit Shechter und Sukuta Pasu zwei Spieler für die Offensive. Nach langem Ball aus dem Mittelfeld legte Sukuta Pasu auf Kouemaha ab, der Volley abzog und traf. Ein Traumtor! Weltklasse! Die Freude über den Ausgleich stand allen ins Gesicht geschrieben, aber die Spieler ließen sich nicht lang feiern, sondern schnappten sich den Ball und wollten weiter machen. Sie wollten die drei Punkte und sie wurden von einer frenetischen Kurve vorangetrieben. Leider blieb es bis zum Schluss ohne Torerfolg und beide Mannschaften trennten sich 1:1. Unterm Strich muss man sagen, dass die Ausbeute für das heutige Spiel zu wenig war. Zeigte man doch 90 Minuten sehr ansehnlichen Fussball.

Gästeblock

Leider muss ich diesmal auch auf eine Pressemeldung des FCK eingehen, bei der es sich um eine T-Shirt Aktion mit der Aufschrift "We Hopp you die" handelt. Ich verstehe ja, dass man über den Spruch geteilter Meinung sein kann und dass das nicht die feine Art war, aber gleich wieder Stadionverbote zu fordern ist einfach nur überzogen. Sind wir schon so weit, dass wir dem Theo und dem Dietmar in den Allerwertesten kriechen müssen? Ist es nicht sogar der FCK selbst der durch solch eine Meldung den Druck auf sich selbst erhöht? In den gängigen Print Medien war zu der T-Shirt Aktion nichts bis wenig zu lesen! Bevor ich es noch vergesse, Herr Zwanziger, was ist eigentlich mit der Störanlage von Herrn Hopp? Stimmt, war ja nur ein kleiner, dummer Mitarbeiter. Da braucht sich der Herr Hopp keine Sorgen um eine Strafe machen. Der Theo regelt das schon. Wahre Männerfreundschaft eben!

Eure Verbote und Repressionen machen uns nur noch Stärker!

Alex, Kerberos

>Hamburger SV - 1.Fußballclub Kaiserslautern

8.11.2011

Juhu, Sonntagsabends um 17:30 Uhr in Hamburg. Danke DFL! Da wundert man sich noch, wo der ganze Urlaub geblieben ist.
Nichts desto trotz, machte man sich schon früh morgens auf, um noch ein bisschen die Hansestadt zu erkunden. Dank relativ leeren Autobahnen erreichte man Hamburg früher als geplant. Unsere kleine Truppe machte sich nach der Ankunft sofort auf, um die gewohnten Lokalitäten zu besuchen, wo es auch nicht lange dauern sollte bis man die ersten bekannten Gesichter zu sehen bekam. Nach kurzem Aufenthalt ging es aber auch schon wieder zurück ins Volksparkstadion, wo heute mal sämtliche Fanutensilien erlaubt waren. Diese Freiheit machten sich das Pfalz Inferno in Zusammenarbeit mit der Perspektive FCK zu nütze und präsentierten zu Spielbeginn eine Choreo die nochmals betonen sollte das der FCK ein eingetragener Verein ist und wir Mitglieder das höchste Vereinsgremium sind. Auf der Gegenseite gab es ebenfalls eine Choreo der Chosen Few zu bewundern, welche im Vordergrund die Silhouetten von Fans zeigte und im Hintergrund die HSV Raute. Beide Choreos verliehen dem Spiel des Hamburger Sportvereins gegen den 1. Fussballclub Kaiserslautern einen mehr als würdigen Rahmen.

choreo pfalz inferno

Der FCK kam recht gut in die Partie, konnte aber leider seine Torchance durch Kouemaha nicht nutzen. Nach gut 22. Minuten gab es ein erster Aufschrei im Gästeblock, Christian Tiffert bekam von Slobodan Rajkovic den Ellenbogen ins Gesicht. Der Schiri entschied sofort ( richtiger weiße) auf Platzverweis für den Hamburger. Der Gästeblock legte nun einen Zahn zu und witterte seine Chance gegen den angeschlagenen HSV. Kurze Zeit später tanzte Sahan den Hamburger Ago aus und flankte auf Fortounis. Der Grieche legte ab auf Pierre de Wit, der aus vollem Lauf den Ball in den Winkel schoss. Tor des Monats!
5 Minuten vor der Halbzeit sollte Jansen noch mal für Atemnot bei den rund 3.000 Lautrer sorgen, denn er traf mit seinem Fernschuss aus knapp 30 Metern nur die Latte. Nach der Halbzeitpause waren die Hamburger nun besser im Spiel. Angetrieben vom Heimanhang vergab Jansen aus spitzem Winkel. Wenig später war es dann doch soweit. Langer Ball auf Guerrero, klasse Ballannahme und noch besserer Abschluss durch die Beine von Trapp. Entsetzen im Auswärtssektor. Sollte es so Ende wie im letzten Jahr? Nein, den der Schiedsrichter hatte was dagegen Abseits! Puh, mal kurz Luft schnappen und weiter geht's.
Nur wenige Minuten Später war es dann doch soweit, Flanke auf Guerrero, der steigt höher als die Innenverteidiger und netzt zum 1:1 ein. Scheiß, jetzt also doch. Die Stimmung bekam jetzt einen deutlichen Knick und die Anhänger des HSV waren nun deutlicher zu hören.

choreo cfhh

Zehn Minuten vor Schluss sollte nochmal die Latte, nach Abel Kopfball, im Gehäuse der Hanseaten wackeln.
Nach Spielende ging es dann auch recht flott zum Auto zurück um die Heimreise an zu treten. Als kleines Fazit nach dem Spiel muss man feststellen, dass nach gut 60 minütiger Überzahl der FCK nicht in der Lage war einen weiteren Treffer nach zu legen. Schade, aber niemals aufgeben Betze! Immer weiter bis zum Klassenerhalt!

Alex, Kerberos

>Stricher vom Main - 1.Fußballclub Kaiserslautern

2.11.2011

Heute war es endlich soweit - Derby gegen die Stricher aus Frankfurt!
Die Anreise sollte wie gewohnt mit dem Zug erfolgen, jedoch wurde man bevor man den Zug überhaupt betreten durfte, erst einmal komplett gefilzt. Hatte man diese Hürde dann auch überwunden, vergingen die 90 Minuten Fahrt wie im Flug.
An dem Zielbahnhof angekommen, ging es nach kurzem sammeln recht zügig und geschlossen zum Stadion. Kurz vorm Stadion wurde man noch von 2 Böllern begrüßt, welche mitten in die Menge flogen, aber sonst bekam man keine Frankfurter zu Gesicht.

pyro in ffm

Nach dem man auch die zweite Kontrolle am heutigen Tag erfolgreich passieren konnte wollte man geschlossen den Block betreten, aber die Polizei hatte dem einiges an Pfefferspray entgegen zu setzen. Dann halt eben doch nochmal anstellen und die dritte Kontrolle über sich ergehen lassen. Gefunden wurde mal wieder nichts. Im Block positionierte man sich im Vergleich zum letzten Jahr etwas weiter mittig. Der FCK Anhang war gut aufgelegt und so hallten schon vor Beginn der Partie die ersten Schlachtrufe durch das weite Rund. So muss das sein! Als die Mannschaften dann den Rasen betraten, sah man noch eine Choreo der Gummiadler, welche ganz in Ordnung war, aber sich in der Ausführung einige Abzüge einholte. Kurz nach Anpfiff wollte man sich dann auch aufmachen um den Zaun zu beflaggen, aber anscheinend hatten die Turtels was dagegen und man wurde mit nicht gerade wenig Pfefferspray zurückgedrängt. Als Reaktion auf den übertriebenen Polizeieinsatz wurden ein bis zwei Bengalos gezündet und nicht vorher, wie die sensationsgeile Presse meint zu wissen. Durch den übertrieben Einsatz von Pfefferspray, befanden sich zwischenzeitlich bis zu 20 Personen bei den Sanitätern.

pyro in ffm

Zum Spiel gibt es bis zur ersten Halbzeit eigentlich nicht viel zu sagen, denn der FCK war unterlegen und konnte sich beim Lautrer Schlussmann bedanken, dass es noch 0:0 stand. Als dann die zweite Hälfte begann und alle verletzten wieder im Block waren wurde die Stimmung auch wieder besser, konnte aber nicht immer überzeugen, das war heut eher eine durchschnittliche Leistung. Auf der Gegenseite war ein ähnliches Bild zu beobachten, viele Höhen und einige Tiefen.
Nicht nur die Fans waren nach der Halbzeit besser aufgelegt sondern auch die Spieler. Der FCK kam zu immer mehr Ballbesitz und erarbeitete sich ein leichtes Chancenplus, welches leider nicht zum erhofften Torerfolg führte. So ging es nach einem mageren 0:0 in die Verlängerung.
Die ersten 15 Minuten der Verlängerung waren recht ausgeglichen, kaum Chancen auf beiden Seiten. Dagegen ging es in der zweiten Hälfte der Verlängerung hin und her. Beide Mannschaften hatten die Chance das entscheidende Tor zu erzielen. Kurz vor Ende der Verlängerung geschah dann aber doch noch ein Wunder. Durch einen abgefälschten Pass von Kouemaha flog der Ball direkt vor die Füße von Richard Sukuta-Pasu, der eiskalt zum 1:0 einnetzte. Eskalation pur im Gästeblock, pure Enttäuschung auf der Gegenseite. Einfach geil! Das sind doch die schönsten Derbysiege. Die Rückfahrt verlief nach über 60 Minuten Wartezeit bis zum Bahnhof relativ ausgelassen.
Irgendwann frühmorgens war dann auch jeder zuhause und konnte nach kurzem Schönheitsschlaf seinen täglichen Pflichten nachgehen.

Alex, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - SC Freiburg

2.11.2011

Was gibts schöneres als Samtag Mittags um 15:30 Uhr bei herrlich arschkaltem Herbstwetter ein Spiel unseres FCK zusehen? Richtig, NICHTS! Nach dem Auswärtssieg bei den Knappen aus Gelsenkirchen, hoffte doch jeder, dass die Mannschaft an die Leistungen von Gelsenkirchen anknüpft und ein weiterer Sieg im Kampf gegen den Abstieg gegen unseren Angstgegner aus Freiburg eingefahren werden konnte!

Gegen alle Stadionverbote

Auf dem Rasen änderte Cheftrainer nur auf einer Position, er brachte Abel für den Rotgesperrten Rodnei. Richtige Torgefahr entwickelte sich auf beiden Seiten kaum, sodass sich die 40.748 Zuschauer bis zur zweiten Hälfte gedulden mussten.
Itay Shechter war es der mit einem Schuss in die linke untere Gästetorwart Baumann zum parieren zwang. Ab da, entwickelte der FCK mehr und mehr Gefahr rund um das Gehäuse der Freiburger. Widerrum Shechter war es, der die Fans jubeln ließ, jedoch vergebens. Der starke Shechter nutzte das Chaos im 16 Meterraum und nagelte den Ball an die Latte, von der er dann auf die Linie und leider nicht dahinter sprang. Mist! Jetzt war ansatzweiße was wie Stimmung auf dem Betze zuhören. Und als dann Shechter seine gute Leistung mit dem 1:0 krönte, gab es auf den Tribünen kein halten mehr. Kurz nach dem Tor hollte Shechter noch einen Elfmeter raus, den Tiffert aber kläglich versiebte. Naja, schwamm drüber, trotzdem 1:0 gewonnen!
Die Stimmung auf unserem Betze war wohl eher schlecht als recht, was aber auch an dem Spielverlauf sowie an dem weniger attraktiven Gegner lag. Zu erwähnen bleibt jedoch noch die kleine,aber feine Pyroshow der Freiburger zu Beginn der zweiten Hälfte.
Nach Spielende zog es uns dann wie jedes Mal in die Lokaliltäten unserer Stadt wo der ein oder andere Meter geleert wurde.

Sascha, Kerberos

>FC Schalke - 1.Fußballclub Kaiserslautern

2.11.2011

Nach den Niederlagen gegen Stuttgart und Wolfsburg war es heute an Zeit endlich mal wieder zu punkten- am besten dreifach. Unsere heutige Reisegruppe reiste im kostengünstigen Sonderzug nach Gelsenkirchen. Die Zugfahrt ging bei alkoholhaltigen Getränken und reichlich "Dummgebabbel" auch recht schnell vorbei und so erreichte man den Bahnhof rechtzeitig. Von da aus sollte es auch sofort in die überfüllten Busse weitergehen. Der Viehtransport, äh Fankonvoi, erreichte dann nach gefühlten 30 Minuten Fahrzeit die Halle.
Vor den Eingangskontrollen war erst mal warten angesagt, da sich hier wie gewohnt ewig lange Schlangen bildeten.

Gästeblock Schalke

Im Gästeblock angekommen wurde dann sofort die hässliche Plexiglas scheibe verschönert und bis zu Spielbeginn vertrieb man sich die Zeit mit sonstigem Schabernack. Die knapp 4000 Lautrer machten sich zu Spielbeginn lauten Gesängen deutlich bemerkbar. Vielen waren wohl noch die zwei Siege der letzten Saison gegen den Halbfinalist der Champions League in Erinnerung. Denn auch heute war man der Underdog, aber wie sich schon nach 30 Minuten rausstellte hatte dies nichts zu bedeuten. Der Schalker Keeper foulte Kouemaha im Strafraum und bekam dafür noch die rote Karte. Der drauf eingewechselte Unnerstall konnte den Strafstoß von Tiffert nicht abwehren. 1:0 für de Betze. Jawoll! Leider wollte der zweite Treffer vor der Halbzeitpause nicht mehr gelingen. Wer jetzt dachte ausruhen wäre angesagt der irrt sich, denn in der Halbzeit war Weltschiedsrichter Markus Merk zu Gast, welcher mit zahlreichen Pfiffen und einer Schlüsselanhänger großen Billiardkugel (wobei die Größe gerne in den Medien weggelassen wird) begrüßt. Einzig der Gästeblock schlug sich auf die Seite des Lautrers.
Nach 60 Minuten verstolperte Rodnei den Ball und foulte anschließend einen Schalker. Der extrem schwach Schiedsrichter entschied wie beim 1:0 auf Elfmeter und rote Karte, nur eben andersrum. Huntelaar lochte eiskalt ein. Ausgleich für die Knappen. Der Heimanhang wurde jetzt wieder lauter, aber auch der Gästeblock lies nicht nach. Man wollte schließlich nicht wieder mit einer Niederlage sich das gelächter der Kollegen auf der Arbeit anhören.
So war es Kouemaha der kurze Zeit später nach de Wit's Flanke zum erneuten Führungstreffer per Kopf traf. Traumhaft, geil, weiter so! Also dann noch der Schalker Millionen Kader einige große Chancen vergab und Peter Sippel abpfiff war klar, dass man heute endlich mal wieder einen Auswärtssieg miterleben durfte. Auf der Rückfahrt wurde auch einigen klar, dass man heute wieder die fünf Prozent erlebt hat, für die es sich lohnt alle zwei Wochen quer durch die Republik zu reisen. Forza FCK!

Alex, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - VfB Stuttgart

7.10.2011

Freitag, 20:30 Uhr, Flutlichtspiel auf dem Betzenberg gegen den Traditionsverein aus Bad Cannstatt. Also hieß es für die Meisten erst mal so schnell wie möglich weg von der Arbeit und rauf auf den heiligen Berg. Die Zeit bis zum Anpfiff, welcher wegen des hohen Verkehrsaufkommens um 10 Minuten nach hinten verschoben wurde, verging wie im Flug. Als dann auch kurz vor knapp die Zaunbeflaggung auf der Gegenseite komplett war konnte es endlich losgehen. Zum Einlaufen der Mannschaften gab es eine große Wunderkerzen Aktion über die gesamte West und große Teile der Süd. Vor der Westkurve verlieh ein Banner mit der Aufschrift: "Das Feuer fängt vom Funken an..." der Aktion den letzten Schliff. Soweit ich das beobachten konnte wurden die Wunderkerzen allesamt abgelegt und nicht umher geworfen. Weiter so! Der Gästeblock wusste mit zahlreichen Brustringfahnen zu überzeugen und konnte im Vergleich zum letzten Heimspielgegner die Gästeanzahl mehr als verdoppeln. Man merkte heute einfach, dass hier eine gestandene Fanszene zu Gast im Fritz Walter Stadion war.

das feuert fäng vom funken an

Auf dem Platz sollte Marco Kurz heute für eine Überraschung sorgen und lies mit Shechter, Kouemaha und Sukuta-Pasu gleich drei Stürmer auflaufen. Angetrieben von einer gut aufgelegten Westkurve, hatte, nach gut einer Viertelstunde, FCK Kapitän Christian Tiffert eine riesen Chance zum Führungstreffer. Jedoch scheiterte er am starken Sven Ulreich. Bis zur Halbzeit sahen die rund 46.000 Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Auf den Rängen flachte die Stimmung in der West gegen Ende der ersten Hälfte etwas ab, was eventuell mit der stark begrenzten Liedwahl heute zusammenhängen könnte. Bei den Schwaben dagegen war dauernd Bewegung aus zu machen, konnten aber fast gar nicht im 7.2 vernommen werden.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden im unteren Bereich des Gästblocks, rund um die Jungs vom Commando Cannstatt, zahlreiche Fackeln entzündet. Unnötig zu erwähnen, dass keine Fackeln den Weg in den Innenraum fanden und jeder wieder heil aus dem Stadion gekommen ist. Die Aktion wurde mit Pyrotechnik ist kein Verbrechen Gesängen von Teilen der Westkurve beantwortet.
Angetrieben vom Schwabenanhang startete der VfB besser in die zweite Hälfte. So war es, der seit 5 Spielen torlose Cacau, der nach abgefälschter Flanke zum Führungstreffer für die Schwaben einnetzen konnte. Der Gästemob war jetzt natürlich am ausrasten, aber auch die Westkurve gab heute nicht auf und hoffte wohl noch das Spiel zu drehen, wie das geht hatte man ja letztes Heimspiel unter Beweis gestellt. Nach dem Shechter, aber eine weitere Großchance vergab und der VfB im Gegenzug das glückliche zweite Tor erzielte, schlug die Stimmung um und erste Pfiffe waren hörbar. Als dann kurze Zeit später der frisch eingewechselte Fortounis und Shechter eine hundert prozentige Chance leichtfertig vergaben, hatte spätestens der letzte nicht mehr an einen Torerfolg des FCK's geglaubt. Der Mob auf der Gegenseite war nun etwas besser zu hören, denn die Sitzplätze zogen nun auch alle mit. Wer die Akustik im Stadion kennt wird wissen wie laut es gewesen sein muss, wenn man oberen Bereich der Westkurve den Gegner, welcher von einigen in unregelmäßigen Abständen gezündeten Bengalen angetrieben wurde, hört.

pyro vfb stuttgart

Bis zum Abpfiff gab es eigentlich keine Nennenswerten Aktionen mehr, der VfB verwaltete seine Führung und der kämpfende FCK packte es nicht mehr ein Tor zu erzielen. Im Vergleich zum Gladbach Spiel konnten sich die roten Teufel einige Chancen herausarbeiten und konnte zumindest kämpferisch überzeugen. Der Wille war da, aber das Selbstvertrauen fehlte und dieses Selbstvertrauen sollte so schnell wie möglich endlich wieder zurück kommen, denn sonst sieht es für unseren Verein ganz dunkel aus. Aber alles rumheulen hilft nichts, denn in zwei Wochen gilt es alle zusammen den FCK gegen den FC Schalke zum Sieg zu schreien. Let's go Betze! Let's go!

Alex, Kerberos

>VW - 1.Fußballclub Kaiserslautern

1.10.2011

Mit voller Hoffnung ging es heute nach Wolfsburg, hatte man doch am Spieltag zuvor den ersten Dreier der laufenden Saison eingefahren. Frühzeitig traf man sich also mit den üblichen Nasen im schönen Kaiserslautern um sich gemeinsam auf die anstehende Auswärtsfahrt ein zu stimmen. Nach dem die ein oder andere Kneipe unsicher gemacht wurde ging es auch irgendwann frühmorgens zum Bus.
Noch schnell die Spirituosen verstaut und dann konnte der Bus, ins gut 500 km entfernte Wolfsburg, losrollen. Die Hinfahrt verlief ohne Zwischenfälle und so erreichte man recht pünktlich den Gästeparkplatz in Wolfsburg.
Der Gästeeingang ähnelte eher einem Gefängniseingang. Die peniblen Kontrollen verstärkte die Theorie, dass man als Gästefans nicht sehr gern gesehen ist. Als diese Hürde auch gemeistert war, ging es, wie auch im Jahr zu vor, in den Oberrang. Als der Anpfiff immer näher rückte wurde deutlich, dass die Hoffnungen leider nicht übertroffen wurden und so waren nur knapp 2000 rot weiße Schlachtenbummler in der Autostadt. Schade!

pyro in wolfsburg

Angetrieben von den Bengalos zu Spielbeginn legte der Gästemob auch recht ordentlich los. Die Mannschaft begann ebenfalls gut. Hatte das Spiel die meiste Zeit unter Kontrolle, aber konnte keine Zwingenden Torchancen verbuchen. Bis kurz vor der Halbzeit als Kyrgiakos an Shechters Trikot zupfte und zu Recht die Rote Karte bekam. Dies sollte Hoffnung auf die zweite Halbzeit machen, vielleicht würde sich der FCK in Überzahl ja leichter tun. Jedoch war die zweite Hälfte genauso wie die erste, der FCK Ideenlos im Spiel nach vorne. Anstatt schnellem, direktem Spiel lautete die Devise hoch und weit.
In der 60 Minute versuchte Trapp eine Flanke abzufangen und wurde klar von Lakic gefoult, aber der schwache Schiedsrichter Kinhöfer lies weiterlaufen. Aus dieser Situation heraus entwickelte sich nun das einzige Tor des Spiels. Passt ja irgendwie zum Saisonstart. Die Anfeuerung aus dem Gästebereich nahm zunehmend ab und passte sich der Leistung der Mannschaft an. Das Spiel plätscherte nun so dahin und bis auf ein zu Recht nicht gegebenes Abseitstor der Wolfsburger passierte nichts mehr.
Nach Abpfiff machte man sich relativ zügig auf zum Bus ehe man dann spät abends wieder zuhause ankam.

Alex, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - Depp

20.9.2011

Nach dem der FCK am letzten Wochenende leider keine Punkte aus Gladbach mit in die heimische Pfalz entführen konnte, war es nun an der Zeit gegen die Muschis aus der Landeshauptstadt dreifach zu punkten. Der Tag begann für einige unserer Gruppe recht früh, denn der FCK rief zur halbjährlichen Fanversammlung auf. Leider konnte die Versammlung nicht so recht überzeugen und gestaltete sich eher alsPflichtveranstaltung. Dies zeigte sich recht deutlich dadurch, dass kaum kritische Fragen gestellt wurden und die Diskussionen ausblieben.
Die meisten waren wohl schon mit den Gedanken beim heutigen "Gegner", dem Karnevalsverein, aus Mainz. Jedoch sollten noch einige Stunden vergehen bis das Pack anreiste und so vertrieb man sich die Zeit bis zur Ankunft des Entlastungszugs in diversen Lokalitäten.

mainz in kaiserslautern

Als der Zug dann endlich ankam verschlug es ein paar Leute gen Stadion um ca. 400 Flyer im Bereich des 7.2 zu verteilen. In den Flyern, welche zusammen mit unseren Freunden von den Devil Corps erstellt wurden, rief man zur gemeinsamen Unterstützung unseres Vereins auf.
Als dann kurz vor Anpfiff fast alle Flyer verteilt wurden ging es auch sofort in den Block, wo sich die Westkurve schon teilweise warm sang. Wie jedes Spiel wurde auch dieses Spiel mit einem imposanten Fahnenmeer eingeleitet. Des Weiteren gab es diverse Spruchbänder vor und während dem Spiel. Im Block 7.2 gab es von den Devil Corps ein Spruchband mit der Aufschrift: "Aufwärmen? Heiß müsst ihr sein!".

aufwärmen? heiß müsst ihr sein!

Die anderen Gruppen in KL versuchten ebenfalls das letzte aus der Mannschaft heraus zu kitzeln und präsentierten ebenfalls einige Spruchbänder. Weitere Spruchbänder gab es noch die sich mit dem Ausscheiden der Kindergartentruppen aus der Qualifikation des Europapokals, der glorreichen Tradition des Vereins (Rheinhessen Tribüne? Stadion am Europakreisel? Ein Verein zeigt seine Tradition - PI), die immer häufiger verhängten Stadtverbote, sowie eine Reaktion auf die im Mainzer Umland verteilten Aufkleber (Raff dich auf, mach Lautern platt? Hat wohl wieder nicht geklappt). Zu Spielbeginn gab es noch eine recht nett anzuschauende Pyroeinlage des Kindergartens. Die Aktion konnte jedoch nicht über den gähnend leeren Gästebereich, ca. 2000 Deppen, hinwegtäuschen. Große Klappe und wie jedes Jahr nix dahinter. Scheiß 05!
Die Stimmung auf unserer Seite war durchweg gut, selbst der frühe Rückstand in der 15. Minute durch Choupo-Moting konnte nichts daran ändern. Der Betze wollte heute die 3 Punkte hierbehalten und das zeigten nicht nur die Spieler, auch die Westkurve welche unermüdlich von zwei gut aufgelegten Vorsängern angetrieben wurde. Die 4x100 Meter Staffel aus Bingen begann natürlich sofort nach dem Tor am Zaun zu pöbeln, was die meisten aber eher mit einem Lächeln beantworteten. Zehn Minuten später mussten die Mainzer aufpassen, dass sie nicht vom Zaun fallen, denn nach Dick's Flanke irritierte Sukuta Pasu Bo Svenson, der den Ball ins eigene Tor lenkte. Riesen Jubel auf den Rängen. Da geht was! Bis zur Pause sollte es aber nicht klappen mit dem Führungstreffer. Doch die Hoffnung stirbt zu Letzt, denn der FCK zeigte endlich mal wieder das was er am besten kann - um jeden Ball fighten, sich den Arsch aufzureisen und zeigte wer hier Herr im Haus ist.

taschentücher

Nach der Pause dauerte es wieder einige Minuten bis die Westkurve da war, doch in der 54. Minute sollte sie wieder explodieren. Der Ball flog in bester Ping Pong Manier durch den Sechzehner der Deppen ehe Shechter zum 2:1 ein netzen konnte. Kein Halten mehr auf den Rängen, Ekstase pur! Betze Feeling! Schon lange hatte man so einen lauten Torjubel vermissen lassen, aber es sollte noch besser werden als Tiffert nach Jessen Flanke zum 3:1 traf. Ab sofort war nur noch Party angesagt, man verhöhnte den "Gegner" noch mit Helau rufen, feierte ihren sensationellen Erfolg im Europapokal, man machte ihnen nochmal deutlich, dass sie keine Sau kennt in Europa und noch viele weitere Gesänge zogen lautstark bis zum Ende der Partie durch das komplette Stadion.
Nach Spielende wollte man den Mainzern noch einen guten nach Hause Weg wünschen, was aber durch massive Polizeipräsenz nicht gelang und so ließ man den gelungenen Tag bei ein paar kühlen, alkoholhaltigen Getränke in lockerer Runde ausklingen.

Alex, Kerberos

>Gladbach - 1.Fußballclub Kaiserslautern

12.9.2011

Nach der 0:3 Heimpleite gegen die Bayern und der Länderspielpause verschlug es uns am 5. Spieltag nach Mönchengladbach. Für dieses Spiel wurde wiedermal ein Sonderzug durch die FCK-Fanbetreuung organisiert, sodass man für nur schlappe 10 Oironen Richtung Gladbach rollte.

gästemob in bmg

So ging für die Reise für uns um halb 10 MEZ los und mit genügend Getränken sollte die Fahrt wie im Fluge vergehen. Am Bingener Hauptbahnhof staunte man dann nicht schlecht, als man den Haufen Koblenzer ohne Polizeischutz erblickte, der sich zum Auswärtsspiel gegen unsere Amateure aufmachte. Nach einer kurzen Begrüßung und einem kurzem Austausch von Nettigkeiten ging die Fahrt dann ganz gechillt weiter.
In Mönchengladbach angekommen, wurde die komplette Zugbesatzung, wie nicht nicht anders erwartet, in geschätzte 5 Busse gedrängt und Richtung Stadion eskortiert. Am Stadion dann noch schnell an den lästigen Eingangskontrollen vorbei und dann wurde auch schon der Gästeblock geentert. Voller Gästeblock, Fahnen raus, Stimmung laut, dem ersten dreier der Saison konnte eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Bis auf, ja bis auf die äußerst schwache Leistung unserer Mannschaft. Beide Teams agierten zu mut-und ideenlos, sodass es keine nennenswerte Chance im ersten Durchgang zu sehen gab. Bis auf ein müdes Mittelfeldgestochere also nicht viel los im Borussia-Park.
Zur Stimmung lässt sich wohl nur sagen: Mehr schlecht als recht! Am Anfang laut, danach dem Spielverlauf anpassend. Da muss mehr drin sein!! BMG zeigte zu Beginn des Spiels ein nettes, kleines Fahnen Intro im Oberrang unter dem Motto NEUNZEHNHUNDERT. Fazit: klein aber fein! In der zweiten Halbzeit dann das gewohnte Bild, der Ball wurde im Mittelfeld ohne Sinn hin und her geschoben. Unsere Elf versäumte es einfach mehr Risiko gegen die harmlose Fohlen einzugehen und so zahlte sich die Geduld der Favre-Elf aus: 58. Minute, Jantschke darf völlig frei flanken und Arango knallt den Ball volley ins kurze untere Eck zum 1:0, das auch das Endergebnis sein sollte. Denn bis auf einen Fallrückzieher von Tiffert, der eher zufällig entstand, entwickelte die FCK-Offensive kaum Gefahr rund um das Gehäuse von ter Stegen. Nach kurzer Verabschiedung der Mannschaft ging es dann mit den Bussen zurück zum Sonderzug. So machten wir uns dann wiedermal enttäuscht auf den Heimweg gen Barbarossastadt.

viele fahnen in gladbach

Bleibt zu sagen, dass spätesten Samstag um 18:30 jeder wissen muss, dass diese Saison kein Zuckerschlecken wird, egal ob Spieler, Vorstand oder Fans. Also: Finger im Arsch rumgehen lassen, die Seele aus dem Leib schreien und dem Dreckspack aus Depp zeigen wer die Nummer 1 im Lande ist! Auf geht`s Lautern kämpfen und siegen!!

Sascha, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - FC Bayern München

12.9.2011

Der 4. Spieltag der noch frischen Saison sollte uns ein Heimspiel, zu Deutschlands bester Fußball Zeit, gegen die Bayern einbringen. Die meisten hatten wohl noch das unvergessene 2:0 aus letzter Saison gegen die Münchner vor Augen und hofften wohl auf eine Wiederholung des Erfolgs.
Zu Spielbeginn gab es eine Choreo der GL, welche unter folgendem Motto stand: "Und ich denke schon wieder nur an dich". Es wurde eine Blockfahne mit verschiedenen Motiven unseres traditionsreichen Vereins und der Fanszene hochgezogen. Abgerundet wurde das Bild von rot weiß roten Papptafeln. Insgesamt eine ansehnliche Choreo. Weiter so!

choreo gegen bayern

Die wie gewohnt gut aufgelegte Westkurve legt zu Spielbeginn gut los, aber passte sich leider dem Spielverlauf an und der war gelinde gesagt nicht sehr berauschend. Der FC Bayern machte mächtig Druck auf unsere Abwehr und so war es Trapp zu verdanken, dass man nicht frühzeitig einen Rückstand hinterher laufen musste. Bis zur 40 Minuten blieben die Bayern erfolglos bis Rodnei einen Elfmeter verursachte und Gomez zum 1:0 traf. Der bis dahin deutlich besser aufgelegte, als noch vor einem Jahr, Bayern Mob kam nun immer besser in Fahrt und konnte einige Male, wenn auch nicht oft, auf der West vernommen werden.
Nach der Pause dasselbe Spiel nocheinmal, wieder Rodnei, wieder Elfmeter, wieder Gomez, Trapp wehrt ab, Nachschuss, Tor. Spätestens hier waren alle aus ihren Träumen aufgewacht und hofften, dass man nicht ganz abgeschossen wurde. Gute 10 Minuten später stand es auch schon 3:0 für die Bayern und wer hat's wohl gemacht? Richtig, Gomez.

block 7.2

Als sich dann Ilicevic, der neu Hamburger, kurz vor Schluss noch die rote Karte abholte war das Spiel gelaufen. Die gute Laune hatte schon vorzeitig das Stadion verlassen und so stand man da innerlich leer im Block. Gut gegen Bayern kann man mal verlieren, aber es kommt immer auf das WIE drauf an. Das war heute nämlich gar nichts, keine Aggressivität, 0 Torgefahr und zu viele Unkonzentriertheiten.
Ich hoffe der FCK nutzt die Pause und kann gegen die Gladbacher den ersten Saison Sieg hohlen. Träumen darf man ja...

Alex, Kerberos

>1. FC Köln -1.Fußballclub Kaiserslautern

27.8.2011

Unsere heutige Reise führte uns per Sonderzug in die Hauptstadt der sexuell anders orientierten. Für ein Auswärtsspiel ging es recht spät los, was jedoch kein Problem darstellen sollte, da man ja um 18:30 Uhr spielen würde.
Die Hinfahrt gestaltete sich, wie gewohnt, relativ relaxt. So war man auch recht zügig in Köln Deutz. Anders als im letzten Jahr durfte man den Weg am Dom vorbei bis hin zur nächsten S-Bahn Haltestelle nicht per Fuß zurück legen. Schade! Sondern man wurde gleich bei der Ankunft im Bahnhof in die rappelvolle S-Bahn getrieben. Die Fahrt zum Stadion glich, wie im letzten Jahr, eher einer Sauna als einer gemütlichen Reise.

gästemob in köln

Als man auch die scheinbar letzte Hürde überwunden hatte, hoffte man damit jetzt noch die Eingangskontrollen schnell hinter sich gebracht werden konnten, aber dem war nicht so. Wie im letzten Jahr zog sich das Prozedere bis man im Stadioninneren war ewig. Schade, dass man aus den Fehlern in der Vergangenheit nichts dazu gelernt hat. Im Block angekommen stimmte man sich schon recht früh auf die Partie ein. So konnte vor der Partie ein recht ordentlicher Lautstärkepegel erreicht werden. Die Gegenseite begrüßte ihre Mannschaft zum Aufwärmen mit einem Transparent: "Heute ist kein Endspiel! Es ist Eure Chance Herz zu zeigen".
Nach gut einer Viertelstunde konnte der FCK gleich seine erste richtig gute Torchance verwerten. Nach einer Flanke von Dick direkt auf Ilicevic, welcher per Volley abzieht. Tor! Der Gästemob am toben und feiern. Die bis dahin gute Stimmung wurde nochmal besser, aber sie sollte nicht lange anhalten. Denn nur kurze Zeit später klingelte der Kasten von Kevin Trapp. Rodnei wehrt eine Flanke per Kopf ab, aber leider fliegt der Ball direkt auf die Füße des Kölner Stürmer, welche trocken zum 1:1 ein netzte.
Bis zur Halbzeitpause sollte sich nicht mehr viel ändern. Der Grund dafür war einfach die Unfähigkeit der Kölner. Mir soll's recht sein. Nach der Halbzeit wieder das gleiche Bild wie zuvor. Der FC am Drücker, stand immer wieder frei vor Trapp, welcher entweder gut parierte oder gar nicht erst eingreifen musste. Zu erwähnen wäre noch, dass über das gesamte Spiel hinweg der Heimanhang relativ blass blieb. Keine Fahnen, warum auch immer, vielleicht immer noch wegen den zahlreichen Stadionverboten? Aber auch akustisch war das ganz ganz schwach, bis auf eine kleine Phase in der die Kurve mitzog und es dementsprechend laut wurde.

gästemob in köln

Auf der Rückfahrt bekam man noch die traurige Nachricht, dass der Jahrmarkt in Bad Kreuznacht wegen Bombendrohung gesperrt wurde und so hatte sich die Abendplanung auch erledigt und man fuhr nach dem Spiel mit einem komischen Gefühl zurück in die Pfalz. Die meisten waren sich auch nicht einig, ob man sich jetzt über den Punkt freuen sollte oder den 2 anderen nachtrauern sollte. Auf der Rückfahrt stieg ein großerteil der Fanszene aus dem Zug um sich ein bisschen die Beine zu vertreten. Achja an die Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen: Ihr sensationsgeilen W... Nachdem längeren Aufenthalt ging es nun endgültig heim, wo man den Abend noch gemütlich ausklingen lies.
Zieht den Bayern die Lederhosen aus!

Alex, Kerberos

>1.Fußballclub Kaiserslautern - Augsburger Puppenkiste

19.8.2011

Heute gastierte der Bundesliga Aufsteiger aus Augsburg im heimischen Fritz Walter - Stadion. Unsere Gruppe traf sich schon früh in der heiligen Stadt um sich gemeinsam ein bisschen auf das Spiel einzustimmen. Im Block angekommen begann das übliche Spieltags Prozedere, kleines Highlight am heutigen Tag sollte das Spruchband für unsern Stadionverbotler zu Beginn des Spiels darstellen. "Didi, komm bald wieder nach Hause - Wir brauchen dich!".

didi, komm bald wieder nach Hause - wir brauchen dich - k'08

Itay Shechter der heute von Beginn an ran durfte hatte die erste Chance im Spiel. Nur 2 Minuten später trieb Rodnei den Ball Richtung Mittellinie rutscht aus und dann ging alles ganz schnell, langer Pass in die Spitze zum Neuaugsburger Mölders, welcher noch einen Lautrer Abwehrspieler aussteigen ließ und dann eiskalt zu verwandeln. Schönes Tor, aber leider für die falsche Mannschaft. Die "komplette" Ostkurve, skandierte nun Sieg und freute sich wohl über den ersten Auswärtsdreier in der Bundesliga. Nein, mal Spaß bei Seite die gut 1.000 Augsburg, wo es noch nicht mal hinbekommen den Gästebereich zu füllen, konnte man nur kurz beim jubeln hören. Geht wieder dahin wo ihr hingehört, in Liga 2!
Nach gut 35 Minuten war der FCK auch malwieder dran und traf durch Shechter leider nur die Latte. Die Stimmung konnte bisher auch nicht wirklich überzeugen und so wurde der FCK nach 45 mit Pfiffen in die Pause verabschiedet, nach dem 2. Spieltag meiner Meinung nach das falsche Signal.

heute viagogo, morgen xy arena

Zu Beginn präsentierten die Devil Corps noch ein zweiteiliges Spruchband im 7.2: Heute Viagogo - Morgen XY-Arena?! Hey Grünewalt, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht! In der zweiten Halbzeit sollten die Roten Teufel wieder besser ins Spiel finden. Rodnei mit einem langen Ball auf Shechter, der setzt sich durch und flankt auf Shahan, aber ein Augsburger war noch am Ball. Der Betze war von nun an wieder hellwach, die Gesänge wurden intensiver und der FCK erhöhte den Druck. Nach einem gelungen Zusammenspiel im Mittelfeld stand plötzlich Sukuta Pasu im Sechzehner und zog ab, vorbei an Jentsch. Jedoch konnte ein Augsburger den Ball von der Linie kratzen. Endlich war jene Torgefahr da, die man in der ersten Halbzeit vergebens gesucht hatte. Der neu eingewechselte Dorge Kouemaha sollte gleich für einen Aufschrei im Stadion sorgen.

hey grünewalt, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

Seinen Schuss konnte Jentsch gerade noch so am Tor vorbei lenken. Kurze Zeit später wieder ein Fernschuss durch Sukuta Pasu und wieder Jentsch mit den Fingerspitzen noch am Ball. Sehr starke Vorstellung des Augsburger Schlussmanns. Der Betze war nun endlich bei einer akzeptablen Lautstärke und schrie die Mannschaft nach vorn. Dann war es endlich soweit, der lang erhoffte Moment, Shechter nach einer gekonnten Drehung war nun vor Jentsch und verwandelte eiskalt ins kurze Eck. Jawoll! Vorwärts Betze! Leider sollten die Bemühungen ohne Torerfolg bleiben, stattdessen traf der Augsburger Schauspieler Verein noch einmal das Lattenkreuz. In der 90 Minute war nach einem Ballverlust von Jessen Mölders am Ball, welcher jedoch durch den heraus eilenden Trapp gestoppt wurde.
Als dann in der letzten Minute der Schiedsrichter dem FCK einen letzten Eckball verweigerte tobt nochmal das Stadion, aber gebracht hatte es leider nichts mehr und so trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1.
Jetzt gilt es beim Lieblingsgegner in Köln endlich 3 Punkte einzufahren.

Alex, Kerberos

>SV Werder Bremen - 1.Fußballclub Kaiserslautern

15.8.2011

Mit einem ungefährdetem 3:0 Sieg im Pokal brach man früh morgens gut gelaunt auf an die Weser. Die Anreise im Nightliner gestaltete sich recht ereignislos und dank der frühen Abfahrtszeit konnte man die ein oder andere Kneipe im näheren Umfeld des Stadions besuchen ehe es wieder zurück Richtung Bus ging. Unterwegs traf man dann noch die anderen bekannten Gesichter bis man dann geschlossen zum Stadion marschierte. Die Eingangskontrollen noch schnell hinter sich gebracht und dann ab in den Block, welcher meiner Meinung nach einer der schlechtesten der Liga ist. Viel zu klein und in die Breite gezogen. Anstatt das man die 5 Sitzreihen vor dem Stehplatzblock auch noch zu Stehplätzen macht, aber naja verstehe wer will. Der gut aufgelegte Gästeblock konnte zu Spielbeginn eine Choreo der Bremer bewundern. Unter dem Motto "Seit eh und je: Grüner wie Gras und Weiß wie Schnee" wurden im Unterrang links und rechts zwei Blockfahnen mit dem alten und dem aktuellem Werder Wappen hochgezogen. In der Mitte wurden zahlreiche grüne Schwenkfahnen verteilt. Abgerundet wurde die Aktion mit ein wenig Konfetti. Alles in allem eine gelungene Choreo, welches ein schönes Bild abgab.

choreo bremen

Als Ergänzung zur Choreo gab es noch ein Spruchband der FY "...und Orange tut in den Augen weh!". Somit war ein würdiger Rahmen für den Start in die Bundesliga geschaffen. Die Jungs von der Weser legten auch gut los und setzten den FCK früh unter Druck. Lennart Thy und Rosenberg hatten 2 gute Chancen zu Beginn, aber beide scheiterten an Trapp bzw. de Wit. Mit zunehmender Spielzeit konnte der FCK endlich mal für Entlastungsangriffe sorgen und so verpassten Ilicevic und Sahan die Chance auf den Führungstreffer. Die Bremer konnten bis dahin nicht wirklich wahrgenommen werden außer bei den Wechselgesängen mit den anderen Tribünen. Der FCK Anhang riss jetzt keine Bäume aus, aber lieferte dennoch eine solide Leistung ab. Die zweite Halbzeit war gerade mal 10 Minuten gelaufen da traf Ilicevic die Latte, Werder Torwart Wiese wäre chancenlos gewesen.
Der Gästemob hatte wieder Hoffnung auf 3 Punkte und konnte nochmal nachlegen. Jedoch kam es wie es kommen musste. 5 Minuten später abgefälschter Ball, Trapp hat ihn nicht sicher und lässt den Ball abprallen, Rosenberg schiebt sicher ein. 1:0. Was soll's, weiter machen, niemals aufgeben. Betze!

lautre

Der FCK konnte nach dem Führungstreffer kaum noch Druck aufbauen und wirkte leicht verunsichert. Als dann noch der Ball in der 80.Minute leichtsinnig im gegnerischen Strafraum verloren wurde können sich die meisten denken wie es ausgeht. Konter, Flanke, 2:0 Werder, wieder Rosenberg. Die bis dahin gut aufgelegten rot-weißen Schlachtenbummler resignierten größtenteils schon und so konnte man auch mal den Heimanhang vernehmen. Achja kurz vor Schluss traf Rosenberg noch den Pfosten. Wenige Minuten später hatte der "Unparteiische" genug und pfiff ab.
Nachdem die sieben Sachen verstaut waren ging es auch schon wieder zum Bus, vorbei an so einer komischen Kommerzveranstalltung, an der Heimkurve vorbei bis zum Busparkplatz. Trotz des Ergebnisses wurde auf der Rückfahrt nochmal gefeiert, wenn auch nur sich selbst. Als man dann mitten in der Nacht wieder in KL ankam gab es noch kurz einige Aufreger, aber passiert ist dann doch nichts.
Jetzt gilt es am Sonntag den ersten 3er der Saison ein zu fahren.

Alex, Kerberos

>BFC Dynamo - 1.Fußballclub Kaiserslautern

1.8.2011

Die erste Runde des Pokals, sollte uns nach Berlin zum BFC Dynamo führen. Eine Fahrt ins Ungewisse sollte es werden, denn sportlich war der FCK klarer Favorit und fantechnisch trat man die Reise mit einer gewissen Portion Respekt an.
Los ging es früh morgens, wo schon früh die ersten Bier geköpft wurden. Es war jedem anzumerken: die Vorfreude auf das Spiel! Endlich wieder Fussball! Die Anreise verlief relativ ereignislos bis auf den Radiokommentar zum Spiel Halle vs. FFM, welcher meinte Vorhersagen zu müssen, dass weniger Ausschreitungen wegen dem Regen zu befürchten wären. Ich lass die Aussage einfachmal unkommentiert hier stehen:)
In Berlin angekommen wurde man mit bestem Fritz Walter Wetter empfangen ehe es geschlossen gen Friedrich - Ludwig - Jahn Sportpark, dem heutigen Ausweichstadion, ging. Ebenfalls konnten wir den Marsch zum Stadion ohne Zwischenfälle absolvieren. Im Stadioninneren wurde zuerst der neue Ground bewundert. Ein richtiges Old School Stadion, leider ohne Stehplätze, aber endlich mal wieder ein bisschen Abwechslung zu den modernen Arenen der Bundesliga.

in berlin

Schon weit vor Anpfiff wurden einige Schlachtgesänge zum Besten gegeben, aber auch die Gegenseite des DDR Rekordmeisters konnte überzeugen. Zum Spiel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass der FCK seiner Favoritenrolle gerecht wurde und das Spiel klar dominierte. Auch Supporttechnisch waren die ersten 45 Minuten durchgehend laut, aber spätestens nach dem 0:3 durch Petsos flachte die Stimmung zunehmend ab.
Die Gegenseite konnte ab und zu mit ein paar Schlachtrufen wahrgenommen werden, konnte aber zu keiner Zeit mit den FCK Fans mithalten. Gegen Ende der zweiten Hälfte flogen aus den Reihen des BFC leider mehrere Böller richtung Spielfeld und 3-4 Rauchbomben wurden gezündet.
Nach Spielende machte sich dann die erlebnisorientierte Fraktion der Berliner auf in Richtung Gästeblock. Zwei Berliner konnten hierbei auf den Platz gelangen um vor dem Gästeblock zu pöbeln, aber dies interessierte den Sicherheitsdienst recht wenig, aber wehe es steigt jemand auf den Zaun zum Jubeln. Verhältnismäßigkeit?!
Aber nicht nur das Tor gen Spielfeld überwindeten die Berliner sondern auch dass zum Gästeblock. So standen plötzlich ca. 20-30 Berliner den FCK Fans gegenüber, die FCK Fans suchten daraufhin schnell das Weite. Insgesamt ein schwarzer Tag, schon allein der Verpflichtung gegenüber den Frauen und Kindern im Block hätte man sich wehren müssen.
Nachdem sich die Situation beruhigt hatte ging es wieder zurück Richtung Bus, wo man den Abend ausklingen lies bis man wieder frühmorgens die heilige Stadt erreichte.

Alex, Kerberos